BtMG 2014 was ist neu

Legal Highs 2014 im BtMG

Regierung berät erneut zusammen um zu beraten welche Inhaltsstoffe als nächstes dem BtmG unterstellt werden sollen. Es sind zwei künstliche Cannabinoide hierbei. Der Rest sind Phenylethylamine bzw. Cathinon-Derivate.


Die Annahme folgender synthetischer Cannabinoide in die Anlage II zu § 1 Abs. 1 BtMG wurde vorgeschlagen:

PB-22 (QUPIC)
5F-PB22

Und die Aufnahme dieser Phenylethylamine / Cathinon-Derivate in die Beilage I zu § 1 Abs. 1 BtMG:

Ethylon (bk-MDEA)
Pentylon (bk-MBDP)
N-Ethylbuphedron (NEB)
2-FMA
3-FMA
2C-C
2C-D
2C-E
2C-P

fa1520efbab691efa55327e2a23b69fcDaselbst von Seiten der meisten europäischen Regierungen auf eine erfolglose Verbotsstrategie gesetzt wird die zu einer Dauerbekämpfung eines unbesiegbaren Schwarzmarktes führt, ist zu erwarten das es ferner in keinster Weise möglich ist Legal Highs mit einem erprobten Wirkstoff zu erwerben. Im Gegenteil! Da ganze Stoffgruppen verpönt werden sollen kann es durchaus geschehen das noch schneller keineswegs nur neue Inhaltsstoffe sondern auch Stoffgruppen von Pharmafirmen entwickelt werden.
Das Vernünftigste aus ökonomischer Sicht wäre Cannabis zu legalisieren. Das ist seit 1000 von Jahren erprobt und im Gegensatz zu Alk ist noch kein Menscch an einer Überdosis daran aus dem Leben geschieden. In mehreren amerikanischen Bundesstaaten ist Weed legitim und so was hat es seit Jahrzehnten in keinem Land der Erde gegeben!

Einige begreifen nicht was das bedeutet. Allerlei Menschen denken ja das es in den Niederlanden seit Jahrzehnten legitim wäre, aber dort wird es nur geduldet. In den Land der unbegrenzten Möglichkeiten gibt es tatsächlich Gebiete in denen sowohl Anbau als auch Handel im Ganzen rechtmäßig sind! Das Ergebnis sind nicht etwa eine größere Anzahl Konsumenten stattdessen eine florierende Wirtschaft und jede Menge Steueraufkommen.
Ob sich so ein Trend auch in Europa behauptet bleibt ab zu warten. Bislang stehen in Deutschland die Anzeichen eher auf nie endenden Feldzug gegen den unbezwingbaren Schwarzmarkt an Stelle Aufklärung, Prävention sowie Kontrolle.
Verbot ist ein Schlaraffenland für Kriminelle und das in keinster Weise erst seit dieser Tage. Man kann nur hoffen das dies tunlichst allerlei Personen begreifen und sich ihre Einstellung ändert, sonst wird weiterhin Verbrechern ein Riesiger Absatzmarkt frei jegliche Inspektion sowie Verbraucherschutz serviert.
Hier noch ein guter Aufsatz aus der Blickrichtung eines Strafverteidigers zum Thema Verbot: http://www.vice.com/de/read/liebe-dealer-im-groen-stil-seid-beruhigt-die-drogenfahnder-tappen-im-dunklen

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